Kostenlose Broschüren und Flyer
Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an kostenlosen Informationsbroschüren - und flyer.
Die Publikationen informieren zu gesellschaftlichen, historischen und sozialen Themen und stehen jeweils als PDF zum Download bereit.
Eine Liste aller bei uns erhältlichen Informationsbroschüren haben wir in einem PDF zum Download zusammengestellt.
Informationen zum Herunterladen
Vor 26 Jahren hat Aranat e.V. die Broschüre Widerstand – Protest – Verweigerung von Lübeckerinnen in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 - 1945 herausgegeben. Die Soziologin und damalige Aranat-Mitarbeiterin Dr. Ina Schmidt hat für eine Hausarbeit während des Studiums Zeitzeuginnen befragt und in Archiven geforscht und erzählt hier auf 106 Seiten über das Leben und mutige Handeln von Lübeckerinnen in dieser Zeit und lässt diese selbst zu Wort kommen.
Sowohl im Rathaus der Hansestadt Lübeck als auch im Burgkloster Lübeck konnten wir damals eine Ausstellung zu dieser Dokumentation zeigen, und Dr. Ina Schmidt hielt an beiden Orten einen Vortrag zu diesem Thema.
Immer wieder erhielten wir in den letzten Jahren Anfragen nach der Broschüre, die längst vergriffen ist.
Wir freuen uns, nun eine digitalisierte Ausgabe auf unserer Homepage veröffentlichen zu können. In unserer Bücherei ist auch noch ein Exemplar der Druckausgabe erhältlich. (Leider gibt es im abgescannten Text einige Rechtschreibfehler. Das bitten wir zu entschuldigen.)
Zu der in dieser Dokumentation vorgestellten Gertrud Christine D. geb. Meyer gibt es inzwischen eine als Buch veröffentlichte Dissertation von Gertrud Lenz: Gertrud Meyer 1914 - 2002. Ein politisches Leben im Schatten Willy Brandts.
Weitere Informationen zur Dissertation
Gertrud Lenz hatte für ihre Dissertation Kontakt mit Ina Schmidt aufgenommen, die Briefe von ihr erhalten und auch in ihrem Buch veröffentlicht und über sie auch den persönlichen Kontakt zu Gertrud D. geb. Meyer bekommen.
Ina Schmidt konnte mit Frau D. vor ihrem Tod noch telefonieren und sich brieflich austauschen. Frau D. wollte ihren Nachnamen nicht veröffentlicht sehen, nur ihren Geburtsnamen. Die Stadt Lübeck hätte Gertrud Meyer gerne damals nach dem Erscheinen der Dokumentation die Ehrenbürgerschaft der Hansestadt Lübeck verliehen. Doch Gertrud D. sagte damals zu Ina Schmidt, dass sie mit ihrer Widerstandstätigkeit nicht im Rampenlicht stehen möchte.
Für uns ist sie aber eine der vielen Frauen, ein Vorbild, die mutig ihr Leben im Kampf gegen den Nationalsozialismus riskiert haben.
Weiterführenden Informationen
„Ich setze den Fuß in die Luft- und sie trug.“